Was hinter Hitzewallungen, Schlafproblemen und Erschöpfung steckt – und was helfen kann
Die Wechseljahre stellen einen natürlichen Abschnitt im Leben jeder Frau dar, der durch tiefgreifende hormonelle Veränderungen geprägt ist. Mit dem Nachlassen der ovariellen Funktion kommt es zu einem deutlichen Abfall von Östrogen und Progesteron. Diese hormonellen Veränderungen können eine Vielzahl von Beschwerden verursachen, darunter Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, verminderte Leistungsfähigkeit sowie urogenitale Beschwerden.
Neben den akuten Symptomen hat der Östrogenmangel auch langfristige gesundheitliche Auswirkungen. Dazu zählen unter anderem ein erhöhtes Risiko für Osteoporose, Veränderungen des kardiovaskulären Systems sowie metabolische Veränderungen. Die individuelle Ausprägung der Beschwerden und Risiken ist jedoch sehr unterschiedlich und erfordert eine differenzierte Betrachtung.
Eine mögliche Behandlungsoption stellt die Hormontherapie dar. In den letzten Jahren hat insbesondere die Therapie mit bioidenten Hormonen zunehmende Aufmerksamkeit erhalten. Bioidente Hormone sind chemisch identisch mit den körpereigenen Hormonen und können beispielsweise als Estradiol oder Progesteron eingesetzt werden. Ziel der Therapie ist es, den hormonellen Mangel auszugleichen und dadurch sowohl klimakterische Beschwerden zu lindern als auch langfristige gesundheitliche Risiken zu beeinflussen.
Im Rahmen des Vortrags ist es mir wichtig, evidenzbasierte Informationen bereitzustellen und gleichzeitig auf häufige Missverständnisse und Unsicherheiten einzugehen.
Achtung: um den Vortrag individuell zu gestalten und damit ich auf alle Fragen eingehen kann, ist die Teilnehmerinnenzahl auf maximal 18 beschränkt.
An diesem Abend geht es um die THEORIE.
Wir werden die Aufgabe von Hormonen besprechen. Wir erörtern und die Probleme und Beschwerden, welche im Wechsel entstehen, Ich erkläre das Prinzip der bioidenten Hormone und wie sie sich von künstlichen Hormonen unterscheiden. Und wir sprechen über die vielen Mythen und Ängste, welche mit der Hormongabe verbunden sind.