WANDERRITT
MARCHFELD
Wanderritt durch das Marchfeld in die Slowakei nach Tschechien und zurück

Teilnehmer:
Dr. Ilse Rathke-Valencak mit Pferd Cisco
Oberst Ewald J. Hausdorf mit Pferd Tambur, MSc
Backup: Maria Hausdorf
Pferde: Cisco (Trakehner), Tambur (Noriker)
Dauer: 05.07.2009 - 10.07.2009, So-Fr
Tagesziele: Islandhof Marchegg - Ebenthal - Reitgut Schloss Niederabsdorf - Hippoclub Lednice - Isländerhof Palterndorf - Ebenthal

Zurückgelegte Marschstrecke in 6 Tagen: 210 km

Wetter: Nach zahlreichen Überschwemmungen durch anhaltendes Regenwetter in den Vorwochen gegen dem üblichen Jahreszyklus anfangs Juli (der Zeitpunkt 1. Juli-Woche war nach der bisherigen Statistik gewählt, den niedrigsten Wasserstand an der March zu treffen, der Pegelstand war aber das 3-fache) war das Wetter zuerst schwül mit Gewitter in den Abendstunden, in der 2. Wochenhälfte kühler, windig und regnerisch. Entlang der March Gelsen und Bremsen.

Resümee: Die Marschplanung konnte bis auf wenige Ausnahmen voll umgesetzt werden. Das Marchfeld und das östliche Weinviertel bieten unzählige unbefestigte Wege zum Reiten, viele Galoppstrecken. Auch entlang des Marchdammes gibt es zahlreiche Wege, die kein Reiten am Damm (verboten!) erfordern. Durch den Neubau des Dammes und den Abbruch einer Brücke bei Zwerndorf/Waidenbach war ein Umweg auf die BStr Ri Angern notwendig.

Die Felder standen in voller Pracht, kaum landwirtschaftlichen Aktivitäten, kein Antreffen von Jägern, keine Reitverbote, kaum Radfahrer. Der Straßenverkehr auf österr. Seite war gering. In den Dörfern kaum Aktivitäten, schlechte touristische Aufschließung, wenige Gasthäuser, keine kulinarische Attraktionen, keine Reiterrastplätze (auch nicht in Schloss Hof!). Das mitgenommene halbe Bergseil als "Highline" zum Anbinden der Pferde erwies sich daher als sehr nützlich.

Bevölkerung auf österr. Seite zurückhaltend freundlich, auf slowakischer Seite unfreundlich, auf tschechischer Seite sehr freundlich und touristisch orientiert. Äußerst freundliche Aufnahme bei allen Reitställen.

Auf slowakischer und tschechischer Seite gibt es grundsätzlich keine Einschränkungen bzgl. Reiten, weniger verfügbare Wege, aber viele Brachfelder.

Als größtes Problem erwies sich die Hochwasser führende Myjava, ein Zufluss der March, die nicht überquert werden konnte und somit ein Abdrängen am Damm Richtung dem Dorf Kuty und in weitere Folge auf die stark befahrene Straße in Kauf genommen werden musste. Ein direkter Eintritt von SO nach der Überquerung der March bei Kuty in den Naturpark Jagdschloss Pohansko war durch einen 2 m hohen Zaun unmöglich. Die 4. Etappe muss durch eine weitere Übernachtung/Station geteilt werden; zu erkunden (Mangel an Kartenmaterial) wäre der alte k.k. Gestütshof Kopcany.

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